Auch Plastik aus Zentraleuropa landet im Meer / Unser blauer Planet als Mülldeponie der Menschheit

Vorbei sind die Zeiten, ohne Bedenken Material aus Plastik benutzen zu können. Die Gesellschaft ist sich in dieser Hinsicht immer mehr ihrer Verantwortung der Umwelt gegenüber bewusst. Das beginnt bereits beim Einsatz von Plastik-Einweggeschirr. Um weg vom übermässigen Plastikgebrauch zu kommen, eignen sich unsere Produkte aus Palmblatt hervorragend. Durch die natürliche Entstehung des gepressten Palmblattes, gleichen sich unsere Produkte zwar in der Form, jedoch nicht vom Aussehen an sich. Die Natur ist unglaublich erfinderisch und gestaltet somit jedes Produkt als Unikat.

Schauen wir unseren Erdball vom Weltall aus an, sehen wir hauptsächlich die Farbe Blau. Daher wird unser Zuhause auch der «blaue Planet» genannt. Die Erde ist bis zu knapp drei Vierteln mit Wasser bedeckt. Doch hier dürfen wir uns nicht täuschen lassen: Die gewaltigen Ozeane enthalten fast das gesamte Wasser der Erde. Im Meerwasser ist

viel Salz gelöst, deshalb ist es als Trinkwasser nicht geeignet. Das wenige Süßwasser der Erde ist vor allem in Gletschern und Eiskappen gefroren. Nur ein winziger Bruchteil des Süßwassers befindet sich im Grundwasser, in Seen und Flüssen oder in der Luft.

Die Erdoberfläche ist zu einem grossen Teil von Wasser bedeckt, doch gemessen am Durchmesser der Erde sind die Meere nur eine hauchdünne Schicht. Daher macht das Wasser nur einen kleinen Ausschnitt der Erdmasse aus. Zum Vergleich: Wäre die Erde so groß wie ein Basketball, dann würde das gesamte Wasser der Erde in einen Tischtennisball passen. Und das Trinkwasser wäre im Verhältnis sogar noch kleiner als ein einzelnes Popcorn. [x]

[x] https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Der_blaue_Planet_Vorkommen_und_Verteilung_von_Wasser.html#Die_Welt_der_Ozeane

Doch unsere sieben Weltmeere sind das Zuhause vieler Tiere und Pflanzen. Hier noch ein lustiger (oder beinah unheimlicher) Fun-Fact: Wir kennen den Grossteil der Unterwasserwelt nicht. Selbst der Mond wurde besser erforscht als unsere Gewässer jemals. Laut Schätzungen wurden bisher knapp fünf Prozent der Tiefsee untersucht.[x] Aber uns Allen sind Schildkröten, Clownfische, Haie, Quallen, Kraken und so weiter ein Begriff.

Diese Tiere kennen wir aus Dokumentationen oder auch aus Kinderfilmen wie «Findet Nemo». Denken wir an Nemo und seine Familie: süss und lustig, wie sie Walt Disney darstellt. Als Nemo endlich von seinem Vater und dessen neuen vergesslichen Freundin Dorie gefunden wird, gibt es ein Happy End. In der Realität schwimmen diese Tiere jedoch durch einen «Giftcocktail». Unsere Weltmeere sind mit unserem Müll und Mikroplastik gefüllt. Viele Länder, welche nicht an einem Meer angrenzen, führen übrigens genau so zur Wasserverschmutzung bei. Wie das möglich ist, fragen Sie sich?

Seit 2000 wird der Müll in der Schweiz nicht mehr auf Deponien gelagert, sondern er wird verbrannt. Spezieller Abfall wird nach wie vor gelagert und oftmals ins Ausland zur Entsorgung verfrachtet. Was in anderen Ländern mit unserem Abfall passiert, ist nicht ganz klar. Aber auch durch die Abfallverbrennung verschmutzt die Schweiz die Natur. Durch den Verbrennungsprozess von Papier, PET-Flaschen, Einkaufszettel und weiterem Abfall, werden neben schädlichem Kohlendioxid, jährlich rund 800’000 Tonnen Filterasche und hochgiftige Schlacken produziert. Schlacken sehen aus wie Steine oder kleine Felsen. Es handelt sich um ein erstarrtes Stoffgemisch, dass sich aus Oxiden zusammensetzt.

[1] https://www.quarks.de/gesellschaft/wissenschaft/darum-wissen-wir-von-der-tiefsee-weniger-als-vom-mond/

Dieser «Spezialmüll» wird dann eben ins Ausland exportiert, wo der weitere Prozess mehrheitlich unklar ist. Länder wie Malaysia, Indien und China haben keine Möglichkeiten für Recycling, daher landet viel von diesem Müll in den Meeren. Bei uns gilt er danach zwar als recycelt, da wir ihn ja nicht mehr im Lande haben – irgendwie absurd, nicht?[x]

[x] https://www.strawganic.com/de/plastik/plastik-entsorgung

Aktuell schwimmen um die 86 Millionen Tonnen Plastik in unseren Ozeanen. Dies entspricht auch einer Lastwagenladung pro Minute – 15’000 Kilogramm Plastikmüll fluten pro Minute in den Ozean! Als wäre das nicht schon schockierend genug, folgt noch das Traurige an der Sache: Plastik in der Natur ist kaum abbaubar. So landet das Plastik auch in Mägen von Möwen, Walen, Schildkröten und anderen Tieren.

Und wenn es so weiter geht wie bisher, wird bis 2050 fast jeder Meeresvogel Plastik im Magen haben und im Meer wird mehr Plastik schwimmen, als es Fische hat. Es passiert auch, dass Tiere an den Plastikteilen ersticken oder dass diese den Verdauungstrakt verstopfen. Die Atemwege sind dadurch blockiert und die Nahrungsaufnahme ist nicht mehr möglich. Natürlich können sich die Tiere aber auch im Abfall verfangen, was zu Verletzungen oder sogar Deformierung im Wachstum führt.[x]

[x] Ozeane ohne Plastikmuell – Unser Engagement für saubere Meere (wwf.ch)

In unseren Gewässern schwimmt aber auch Abfall, welchen wir nicht sehen: das Mikroplastik. Als Mikroplastik bezeichnet man feste und unlösliche künstliche Kunststoffteilchen, welche kleiner als fünf Millimeter sind. Eine Wegameise kann bis zu fünf Millimeter gross werden. Diese Teilchen sind nicht aus der Umwelt zu entfernen, da auch ein Filtersystem diese kleine Masse nicht aufnehmen kann. Mikroplastik wurde erstmals im Jahre 2004 in einer grossen Anzahl in den Ozeanen gefunden. Mikroplastik kann übrigens überall entstehen.

Es ist im Make-Up, welches dann beim Abschminken ins Wasser gelangt und so weiter in den Wasser-Kreislauf gelangt. Es kommt auch in Duschgels oder im Shampoo vor. Ebenfalls löst sich Mikroplastik von unseren Kleidern, wenn wir diese waschen. Um erneut das Filterproblem zu nennen: Mikroplastik gelangt in Kläranlagen, dort kann dieses aber nicht gefiltert werden, weil es zu klein ist. Über den Klärschlamm – der Abfall, welcher bei der Reinigung von Abwasser entsteht – gelangt das Mikroplastik als Dünger auf Felder und Wiesen. Und jetzt kommts: Nicht nur Tiere haben den Abfall also im Magen, sondern auch wir Menschen!

Im Durchschnitt konsumieren wir pro Woche fünf Gramm Plastik durch unsere Nahrung – was einer Kreditkarte entspricht.[xx] Rechnen wir dies auf ein Jahr, kommen wir auf ungefähr ein Viertel Kilo Plastik. Wie gefährlich Mikroplastik für uns Menschen wirklich ist, konnte noch zu wenig erforscht werden. Es gibt Studien, die sagen, dass Mikroplastik uns kaum schadet, da es sich um so kleine Teilchen handelt.

[x] Mikroplastik – Wasser 3.0 (wasserdreinull.de)

[xx] Ozeane ohne Plastikmuell – Unser Engagement für saubere Meere (wwf.ch)

Die WHO (World Health Organization) kam aber auch zum Schluss, dass es noch viel mehr Studien darüber benötigt.[x]

Da die Studien zum Mikroplastik noch am Anfang stehen, ist es für uns schwierig auf Mikroplastik zu verzichten. Es gibt bereits Mikroplastik-freie Produkte. Ob diese aber tatsächlich frei von diesem winzigen Abfall sind, ist nicht zu 100% bestätigt. Es wurde schliesslich nicht vollständig untersucht, wo denn jetzt überall Mikroplastik drinsteckt. Diese Thematik stellt sich also als eher schwierig heraus. Damit unsere sieben Weltmeere nicht noch mehr zur Mülldeponie unseres Planeten werden, können wir aber so gut es geht auf Plastikprodukte verzichten.

Stofftaschen statt Plastiktaschen und Leitungswasser von Zuhause statt aus einer Plastikflasche. Und beim nächsten Mal, wenn wir ein Fest organisieren, greifen wir auf nachhaltiges Einweggeschirr zurück, anstelle von Plastikgeschirr. Wir von HMT Group wollen mit unserem Einweggeschirr aus nachhaltigem Palmblatt unseren Planeten sauberer machen. Die Palmblatt-Teller und -Schalen sind biologisch abbaubar und hinterlassen keinen Abfall in der Natur. Zusammen können wir es schaffen, mit kleinen Veränderungen unseren blauen Planeten zu schützen. Machen Sie mit – Nemo, seine Familie und seine Freunde werden es uns danken.


[x] Wie gefährlich ist Mikroplastik? Die wichtigsten Fakten – quarks.de